Arten von Garagentoren

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Garagen sind so beliebt wie nie zuvor. Der Hype um das eigene Auto wird immer größer, daher werden auch Garagen immer bedeutsamer. Eine Garage schützt das Auto vor Diebstahl, Wandalismus, Umwelteinflüssen und sorgt dafür, dass ein frisch poliertes Auto von Pollstaub verschont bleibt. Eine Garage hat gleich mehrere Aufgaben und kann an den unterschiedlichsten Orten platziert werden. Je nachdem welche Gegebenheiten vor Ort vorhanden sind, kommt es ganz gezielt darauf an, welche Garagentorart zum Einsatz kommt. Andere Orte lassen wiederum viele Garagentortypen zu, da kommt es also mehr auf Geschmack und Komfort an. Zur Auswahl stehen in jedem Fall viele verschiedene Garagentorarten, die einem die Entscheidung nicht immer leicht machen.

Garagentormaterial, Garagentorart, Garagentor Preis, Garagentor Design und Garagentor Qualität sind die Auswahlkriterien auf die es ankommt. Sie entscheiden letztendlich über Kaufen oder weiter suchen. Denn auf ein Garagentor kann man schließlich bei einer Garage - egal ob an das Wohnhaus angrenzend oder zur Wohnung gehörend - nicht verzichten.

Garagen-Schwingtor

Carriage

Carriage

Das meist verwendete Garagentor ist das Schwingtor, oder auch Kipptor genannt. Mit Hilfe von Hebelarmen und Stahlfedern, die seitlich des Tores angebracht sind, kann ein Schwingtor mühelos geöffnet und geschlossen werden. Da ein Garagentor jedoch eine Anschaffung fürs Leben ist, sollte man darauf achten, dass ein gewisser Komfort bereits von Beginn an gegeben ist. Wenn man am falschen Ende spart wird man viel Zeit haben, um sich über fehlende Ausstattungselemente zu ärgern.

Ein elektrischer Garagentorantrieb ist daher ein Must-Have für jeden Garagenbesitzer. Er sorgt dafür, dass das Garagentor per Knopfdruck geöffnet und geschlossen wird. Im Alltag weiß man diese Funktion schnell zu schätzen. Der einzige Nachteil, den man einem Schwingtor ankreiden kann, ist das "Aufschwingen" des Torflügels. Vor der Garage nimmt das Garagentor im Öffnungsvorgang einen gewissen Platz ein. Aus diesem Grund kann man während man darauf wartet dass das Garagentor nach oben gefahren ist, das Auto nicht unmittelbar vor der Garage abstellen. Dies kann dann zu einem Problem werden, wenn die Garage an einer befahrenen Straße gelegen ist, und man wegen des Schwingtors auf der Straße warten müsste. Ebenfalls können Fahrräder oder andere Gegenstände nicht direkt vor dem Schwingtor platziert werden. Doch in den meisten Fällen ist für ein Schwingtor der nötige Platz vorhanden und kann problemlos zum Einsatz kommen.

Weil Schwingtore so beliebt sind, gibt es sie in Verbindung mit den Materialien Stahl, Aluminium, Kunststoff und Holz. Abgesehen vom Material gelten Schwingtore als günstigste Garagentore, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Jedoch sollte man sich vor den "Billig-Angeboten" in Acht nehmen. Beim Kauf eines Garagentors gelten folgende Faustregeln: Gute Qualität hat ihren Preis, doch teuer heißt nicht automatisch, dass die Qualität hochwertig ist. Garagentor Angebote können also durchaus in Betracht gezogen werden, so lange die Qualität stimmt. Wer sich auch gerne in Sachen Garagentore Markenqualität in die Garage holen möchte, der ist mit Hörmann und Normstahl gut beraten. Die Preise der Garagentore fangen im Markenbereich bereits bei 400 Euro an.

Wer sich für ein Schwingtor entscheidet, dem stehen nicht nur die genannten unterschiedlichen Materialien, sondern zahlreiche Farben und Designs zur Auswahl. Die bekanntesten Metall Garagentore sind "gestickt" erhältlich. Dies bezeichnet die typische und allseits bekannte, lamellenförmige Prägung des Garagentors. Holz Garagentore gibt es in Verbindung mit Massivholz oder mit einer Holzfüllung. Zweite Variante ist dabei die günstigere, wobei ein Garagentor mit Holzfüllung keine schlechte Wahl ist.

Flügeltor

Die ursprüngliche Form eines Garagentors ist das Flügeltor, das auch Drehflügeltor genannt wird. Es besteht aus zwei Flügeltüren - dem Stellflügel und dem Gehflügel - die zur Mitte hin geschlossen werden. Garagen mit einem Flügeltor haben den Vorteil, dass sie so wuchtig und stabil wie eine Sicherheits-Haustüre gebaut werden können. Das ist vor allem dann von großem Vorteil, wenn die Garage einen direkten Zugang zum Haus besitzt.

Wenn man die Garage betreten möchte, muss man das Garagentor nicht komplett öffnen. Dagegen braucht das Flügeltor bei einer vollständigen Öffnung einen gewissen Platz, damit die Türen aufschwingen können. Der Boden vor der Garage sollte daher auch nicht ansteigen, damit ein problemloses Öffnen möglich ist. Da solche Flügeltüren sehr schwer sein können, gibt es auch hier die Möglichkeit spezielle Garagentor Antriebe zu verbauen. Wenn man sich für ein Flügeltor entscheidet muss man also nicht unbedingt auf Komfort verzichten.

Sektionaltor

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Im Gegensatz zu einem Kipptor und einem Flügeltor ist ein Sektionaltor besonders Platz sparend und so gut wie überall einbaubar. Das Tor besteht aus mehreren, rechteckigen Elementen, die über Führungsschienen zur Seite oder nach Oben hin weg geschoben werden. Ein Sektionaltor wird also nicht, wie es bei einem Rolltor üblich ist, aufgewickelt, sondern unter die Decke oder seitlich an der Wand entlang geführt. Natürlich kann man auch diese Garagentorart in Verbindung mit einem elektrischen Antrieb erhalten.

Bei einem Sektionaltor kommt es besonders auf die Verarbeitung des Schienensystems an. Wenn die Verarbeitung in diesem Bereich unsauber ist, dann kann es bereits bei der Montage zu Problemen kommen. Darüber hinaus merkt man eine schlechte Verarbeitung auch im Nachhinein, da das Garagentor je nachdem nicht flüssig nach oben geschoben werden kann.

Hochwertige Sektionaltore sorgen nicht nur für eine ideale Dämmung der Garage - das Freikratzen der Scheiben gehört somit ein für alle mal der Vergangenheit an - sondern auch für eine optimale Sicherheit.

Sektionaltore gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und eine Vielzahl an Extras stehen bei der Kaufentscheidung zur Auswahl. Für eine gute Belüftung, bei maximaler Sicherheit, sorgen Sektionaltore mit aufgekippten Sektionen im oberen Bereich des Tores. Des Weiteren gibt es diese Torarten mit Fenster oder auch in Verbindung mit außergewöhnlichen Designs. Diese Garagentorart ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden.

Garagen-Rolltor

Rolltore kommen häufig bei Tiefgaragen und Parkhäusern zum Einsatz. Sie funktionieren nach dem Gleichen Prinzip wie ein Rollladen. Allerdings können große Rolltore auf Grund des hohen Gewichtes nur elektrisch betrieben werden. In gewöhnlichen Privat-Garagen kommen Rolltore, wegen der zu niedrigen Deckenhöhe, nur sehr selten vor. Das Rolltor wird nämlich direkt über dem Torsturz aufgerollt. Der Vorteil liegt hier jedoch darin, dass keine Führungsschienensystem an Decke und Wand von Nöten sind. Dies schont die Bausubstanz und minimiert die wartungsintensiven Elemente.