Garagentor Fernbedienung

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Wer eine Garage besitzt, der möchte natürlich, dass das Öffnen und Schließen des Garagentors, sowie das Heraus- und Hineinfahren mit dem Auto, so einfach wie möglich funktioniert. Wenn sich dann das Garagentor per Knopfdruck bedienen lässt ist das natürlich optimal. Dafür ist ein spezieller Garagentorantrieb erforderlich, der wiederum nur in Verbindung mit einer Garagentor Funkfernbedienung funktionieren kann.

Mit Hilfe solch einer Fernbedienung kann man ganz bequem aus dem Auto heraus das Garagentor Öffnen und Schließen. Wenn man sich zurück erinnert, dann hat es gerade wenn man zu Hause angekommen ist gerne mal geregnet wenn man nach draußen musste, um das Garagentor zu öffnen. Oder aber das in die Jahre gekommene Garagentor ließ sich nur schwerfällig öffnen. Jeder Garagenbesuch wurde zu einem Kraftakt. Mit einem elektrischen Garagentoröffner gehören diese Szenarien der Vergangenheit an.

Im Fachjargon werden Garagentor Fernbedienungen auch Handsender genannt. Sie funktionieren mit Hilfe der Funktechnik. Europaweit gibt es mehr als 500 Garagentor Funkfernbedienungstypen. Die große Anzahl an Handsendertypen hängt mit der Verwendung unterschiedlicher Frequenzen zusammen. Denn neben Unterschieden wie Farben, Tastatur, Fernbedienungsform und Stromversorgung, unterscheiden sich die einzelnen Garagetor Funkfernbedienungen in Hinsicht auf Betriebsfrequenz, Codierung und Signalübertragung.

Anders wie bei Fernbedienungen für Fernsehgeräte, die per Infrarot Verbindungen aufbauen, sind also nicht alle Garagentor Funkfernbedienungen mit dem eigenen Garagentorantrieb kompatibel. Das hat einen ganz entscheidenden Grund. Wenn man jeden beliebigen Handsender verwenden könnte, könnten auch andere Menschen die eigene Garage leicht öffnen. Bei nebeneinander liegenden Garagen würde es ebenfalls schnell dazu kommen, dass benachbarte Garagentore geöffnet werden könnten. Doch ein Garagentor dient schließlich der Sicherheit. Vor allem dann, wenn die Garage mit einer Nebentür direkten Zugang zum Wohnhaus gewehrt, ist ein maximaler Schutz von großer Bedeutung.

Damit die Sicherheit bewahrt bleibt, sind alle Garagentor Funkfernbedienungen mit unterschiedlichen Frequenzen ausgestattet. Zusätzlicher Schutz erhält die Funkverbindung mit einer speziellen Codierung, die sicherstellt, dass der Garagentorantrieb nur mit den dafür vorgesehenen Garagentor Funkfernbedienungen betätigt werden kann.

In die Jahre gekommene Garagen Funkfernbedienungen müssen jedoch irgendwann ausgewechselt werden. Doch keine Sorge, ein neuer Garagentorantrieb muss natürlich nicht angeschafft werden. Wie bereits zu erahnen ist gibt es in diesem Sinne keine "Universal-Funkfernbedienungen" für elektrische Garagentore. Eine Ersatzfernbedienung sollte also vom gleichen Hersteller stammen, damit das richtige Modell mit der richtigen Frequenz erworben werden kann. Je nachdem wie alt das Antriebmodell ist, kann es schwer werden, die passende Funkfernbedienung zu finden.

Mittlerweile haben sich Firmen speziell mit dieser Problematik auseinander gesetzt und sich darauf spezialisiert. So genannte "Handsender Suchmaschinen" helfen bei der Suche nach der richtigen Ersatzfunkfernbedienung. Wenn man sie dann erst einmal gefunden hat, lohnt es sich dann dennoch im Anschluss einen Preisvergleich durchzuführen. Je nachdem wie viel Auswahl man im Internet hat, wird man feststellen, dass die Preis stark variieren können. Natürlich sollte der persönliche Eindruck der Fernbedienung - in Hinsicht auf Qualität und Originalität - und des Internetshops stimmen.

Technischer Hintergrund

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Die Verbindung zwischen Garagentorantrieb und Garagentor Funkfernbedienung erfolgt über ein moduliertes Funksignal. In Deutschland gibt es zwei wesentliche Modulationsarten in Verbindung mit den danach folgenden Frequenzen: Die Amplituden-Modulation (AM) sorgt dafür, dass der Handsender im Rhythmus der Codierung sowohl ein-, als auch ausgeschaltet wird. Dabei verändert sich lediglich die Höhe der Amplitude. Bei der Frequenz-Modulation (FM) wird dagegen die Häufigkeit der Amplitude in einem bestimmten Zeitraum je nach Codierung verändert. Dabei wird die Betriebsfrequenz der Garagentor Funkfernbedienung, im Gegensatz zur Amplituden-Modulation, nur geringfügig verändert. Die typischen Frequenzen in Deutschland lauten: 26,975 MHz (AM), 26,995 MHz (AM), 27,015 MHz (AM), 40,685 MHz (AM+FM), 433,92 MHz (AM+FM), 434,42 MHz (FM), 868,3 MHz (AM+FM), 868,865 MHz (FM).

Damit die Garagentor Fernbedienung auch die richtige Garage öffnet ist eine Codierung von Nöten. Damit wird gleichzeitig verhindert, dass fremde Handsender die eigene Garage öffnen können. Hinter der Codierung steckt also ein ganz entscheidender Sicherheitsaspekt.

Es gibt verschiedene Codierungen die zum Einsatz kommen können. Der 12 Bit-Linear-Code kann in der Regel direkt über die Garagentor Funkfernbedienung eingestellt werden. Dafür muss die Funkfernbedienung einen Codierschalter besitzen. Der 18 Bit-Linear-Code kann ebenfalls vom Handsender aus eingestellt werden, oder aber, er ist direkt ab Hersteller vorab programmiert. Neben diesen beiden Codierungssystemen gibt es noch die Systeme Keeloq Somloq, Rollcode und Wechselcode. Diese Codierungen werden vom Hersteller fest eingestellt. Die Handsender mit diesen Codierungen haben nämlich keinen Codierschalter, mit dem man die Einstellungen selbst vornehmen könnte.

Diese sehr technischen Hintergrundinformationen sind bei einer Neuanschaffung zu berücksichtigen. Wem diese Aspekte jedoch zu sehr ins Detail gehen, der kann sich an den Hersteller seines Garagentorantriebes wenden. In solchen Situationen ist es von großem Vorteil, wenn man sich beim Kauf eines Garagentorantriebes für ein hochwertiges Markenprodukt entschieden hat. Denn diese Geräte haben zum einen, ein großes Verbreitungspotential, so dass Zubehöre und Ersatzteile gut zu finden sind. Zum anderen sorgen die namenhaften Hersteller für einen guten Kundenservice, der auch dafür sorgt, dass defekte Geräte ausgetauscht oder repariert werden.

Die richtige Einstellung

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Wenn die Funkfernbedienung zum ersten Mal in Betrieb genommen wird - egal ob Erst- oder Zweitfernbedienung - dann wird man zunächst Bekanntschaft mit der sogenannten "Lern-Taste" machen, die sich am Empfänger befindet. Diese Taste sorgt dafür, dass sich die Garagentor Fernbedienung mit dem Empfänger verbindet und aufeinander abstimmt. Die Bereitschaft zum "Einlernen" wird in der Regel mit einer LED angezeigt. Näher Informationen zu diesem Schritt befinden sich in der Bedienungsanleitung des Herstellers.

Dort kann man auch weitere Hinweise zur Fernbedienung und zum Empfänger finden. Damit die Funkfernbedienung einwandfrei funktionieren kann, sollte die Strecke zwischen Garagentor Antrieb und Garagentor Fernbedienung frei von Störquellen sein. Mögliche Störquellen sind Computer, Funkgeräte, Walky Talkys, Funk-Headsets und viele weitere Geräte, die Frequenzen senden.

Die Reichweitere der Funkfernbedienung ist das nächste Stichwort. Wer sich einen neuen Garagentorantrieb mit einer ebenfalls neuen Garagentor Fernbedienung anschaffen möchte, der sollte ganz gezielt darauf achten, dass die Reichweite der Funkverbindung ausreichend ist. Hier gibt es von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell große Unterschiede.

Ohne eine gute Fernbedienung, die eine ausreichende Reichweite und eine sichere Verbindung zum Garagentorantrieb aufbaut, wäre ein elektrisches Garagentor nur halb so praktisch. Daher kommt es umso mehr auf eine qualitativhochwertige Garagentor Fernbedienung an.

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