Garagentore

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Eine Garage für das eigene Auto hat viele Vorteile. Mit einer Garage hat das ewige Eiskratzen im Winter ein Ende. Ebenso gehören aufgeheizte Auto-Innenräume im Sommer der Vergangenheit an. Diebstahl und Vandalismus werden entscheidend vermindert. Diese Vorteile kennt jede KFZ-Versicherung, daher wirkt sich eine Garage vergünstigend auf die Versicherungsbeiträge aus, was nicht unerheblich sein kann.

Wichtigstes Element einer Garage ist natürlich das Garagentor. Es verleiht der Garage nicht nur entscheidendes Aussehen, sondern ist für die genannten Vorteile einer Garage verantwortlich. Ein Garagentor kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen und über verschiedene Mechanismen verfügen, die für das Öffnen und Schließen der Garage zuständig sind. Die Auswahl eines Garagentores für das eigene Heim ist nicht immer leicht. Die Qualitäts-, Preis und Design-Unterschiede auf dem deutschen Markt sind vielfältig und für Laien nicht einfach auszumachen.

Die Anforderungen an ein Garagentor sind in der Regel klar zu definieren. Die Qualität der Materialien sollte so hoch sein, dass das Tor langlebig und stabil ist. Wettereinflüsse dürfen ihm nichts anhaben. Das Tor sollte leicht und schnell zu schließen und zu öffnen sein. Von der Optik her sollte ein Garagentor zum Gesamteindruck des Hauses passen. Wenn man sich an Garagentore erinnert, dann hat man doch meist die grauen und langweiligen Tore im Gedächtnis. Dabei hat sich der Garagentor-Markt sehr gewandelt. Die unterschiedlichsten Farben und Designs dominieren das Angebot.

Materialauswahl

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Noch umfangreicher machen die unterschiedlichen Materialien das Angebot. Aluminium Garagentore sind besonders beliebt. Das besondere Material rostet nicht und ist in der Regel mit einer speziellen Lackierung versehen, die das zeitintensive Nachstreichen verhindert. Es kommt also entscheidend auf die Verarbeitung der Materialien an. So gilt Stahl im Allgemeinen eher als ungeeignet, da es nicht korrosionsfrei ist. Doch wer auf dieses stabile Material nicht verzichten möchte, der kann sich ohne Weiteres für Edelstahl entscheiden, da es im Gegensatz nicht rostet.

Ein weiteres Material, das für das eigene Garagentor gerne ausgewählt wird ist Holz. Holz ist optisch ein sehr warmes Material, dass sich gleichzeitig auf die gefühlte Raumtemperatur ausüben kann. Holz ist ein sehr anpassungsfähiges Material, dass sich ideal mit anderen Materialien kombinieren lässt. Haustüren und Fensterrahmen müssen also nicht zwingend aus Holz bestehen, damit das Holz Garagentor zur Geltung kommt. Holz bringt alle nötigen Eigenschaften mit, um für den Außenbereich geeignet zu sein. Es ist robust und kann sich auf natürliche Weise vor Schädlingen und Witterungseinflüssen schützen. Garagentore aus Holz bringen jedoch auch einen gewissen Arbeitsaufwand mit sich. Damit die Holz Garagentore möglichst lange wie neu aussehen, sollten alle Holzelemente mit speziellen, umweltfreundlichen Mitteln behandelt werden, damit sich keine farbliche Veränderung im Holz durchsetzen kann. Holz verändert unter freiem Himmel, in der Verbindung mit Sauerstoff, automatisch seine Färbung. Dieser natürliche Prozess des Holzes nennt sich Patina, besitzt eine silbergraue Färbung und wirkt sich nicht qualitätsmindernd auf den Zustand aus. Holz Garagentore können gebeizt oder auch lackiert sein. Diese Veredelungen haben neben einem optisch ansprechenden Effekt, auch schützende Funktionen. Jedoch müssen auch diese Mittel von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden. Doch der Arbeitsaufwand sollte also negativer Aspekt nicht im Vordergrund stehen, denn Holz kann wesentlich vielseitiger als andere Materialien in Erscheinung treten. Ob helles, dunkles, rötliches, gelbliches, aromatisches, feines oder grobes Holz, für jede Hausfassade gibt es garantiert das passende Garagentor. Nicht umsonst zählen Holz Garagentore zu den beliebtesten Lösungen für die eigene Garage.

Eine gute Alternative zu Stahl und Holz ist Vinyl. Das stabile Material kommt schon lange nicht mehr ausschließlich im Musik-Bereich zum Einsatz. In den letzten Jahren sind Vinyl Garagentore immer beliebter geworden, dennoch sind sie noch nicht so etabliert wie Garagentore aus Aluminium, Stahl oder Holz. Im ersten Vergleich sind Vinyl Garagentore teurer als Garagentore die aus anderen Materialien bestehen. Doch in Verbindung mit der Lebensdauer relativiert sich der teurere Preis wieder, denn auf einige Vinyl Tore gibt eine lebenslange Garantie. Im direkten Vergleich haben Stahltore eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 bis 20 Jahren. Das Besondere am Vinyl ist die Farbigkeit, die durch das gesamte Material durchzogen ist. Selbst wenn die robuste Oberfläche Kratzer abbekommen sollte, wird farblich keine Veränderung sichtbar. Des Weiteren ist Vinyl so stabil, dass Beulen und Dellen kaum eine Chance haben. Vinyl Garagentore gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Mustern und gehören somit klar zu den Design Garagentoren.

Garagentortypen

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Garagentore gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Welcher Garagentortyp für die eigene Garage in Frage kommt, hängt zum einen von den eigenen Vorstellungen von Komfort und Handhabung und von den Gegebenheiten vor Ort ab. Denn nicht jedes Garagentor lässt sich in jeder Garage ohne weiteres einbauen. Bekannt sind vor allem Schwingtor und Sektionaltor. Beim Schwingtor bewegt sich im Wesentlichen nur die Torunterkante, denn die obere Kante bleibt beim Öffnen auf einer Ebene. Das Sektionaltor besteht aus mehreren Elementen, die sich auf Laufrollen zur Seite oder unter die Decke schieben lassen.

Weitere Arten nennen sich Kipptor, Rolltor und Flügeltor. Diese besonderen Garagentore eignen sich jedoch nicht für jeden Einsatzort und haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Das Garagentor wird jedoch erst so richtig komfortabel, wenn es einen elektrischen Antrieb besitzt. Elektrische Garagentore verfügen über einen Elektromotor, einer Antriebskette und einem Zahnriemen, die gemeinsam für das selbstständige Öffnen und Schließen per Knopfdruck sorgen. Elektrische Garagentore bringen zwar eventuell zusätzliche Wartungsarbeiten mit sich, jedoch sind sie nicht mehr wegzudenken, da sie einem reichlich Komfort bieten. Funkfernbedienungen für Garagentore machen es möglich, dass man für das Öffnen des Garagentors noch nicht mal das Auto verlassen muss, so bald eine gewisse Reichweite erreicht ist.

Für ein elektrisches Garagentor ist natürlich eine Stromversorgung von Nöten. Doch nicht immer steht eine Stromleitung zur Verfügung. Um jedoch nicht auf ein elektrisches Garagentor verzichten zu müssen, gibt es Garagentore mit Solarantrieb. Der Garagentorantrieb bezieht den Strom in solch einem Fall aus einem Akku, der wiederum seine Energie aus einem Sonnenkollektor vom Dach erhält. Diese umweltfreundliche und sparsame Lösung ist jedoch nicht weit verbreitet, was sich jedoch im Laufe der kommenden Jahre schnell ändern kann.

Welches Garagentor letztendlich für das eigene Heim geeignet ist, hängt von den persönlichen Vorstellungen und Erwartungen ab. Die Auswahl ist in jedem Fall groß.