Standardmaße für Garagentore

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Wenn man sein Eigenheim plant, dann dürfen die eigenen vier Wände für den fahrbaren Untersatz nicht fehlen. Das Garagentor ist wie die Haustüre des Hauses ein gestalterisches Element, dass zum Rest des Hauses passen sollte. Die Auswahl an Garagentoren ist groß. Verschiedene Materialien, Farben, Bauarten und Muster machen das Garagentorangebot aus.

Neben der Frage wie das Garagentor auszusehen hat, spielt die Größe eine wichtige Rolle. Schließlich soll das Garagentor die Garage vor Einbruch, Umwelteinflüssen und Temperaturextreme schützen. Das Garagentor muss daher ideal mit dem Gemäuer der Garage abschließen. Die Größe des Garagentores ist dabei anhängig von der Bauart und von der Größe, beziehungsweise von der Breite der Garage.

Eine Garage kann komplett in Eigenleistung erbaut werden. Dabei können die Außenmaße der Garage individuell bestimmt werden. Dagegen gibt es die Variante Fertiggarage oder Fertigteilgarage. Die Fertiggarage wird vom Hersteller angeliefert und aufgestellt. Elemente wie Dachdeckung und Verputzen kann man wiederum in Eigenleistung erbringen, wenn man hier zusätzlich Geld sparen möchte.

Wenn man eine Garage plant, dann sollte man sich zunächst über den verfügbaren Platz im Klaren sein. Der bestimmt ob eine einfacher oder eine Doppelgarage möglich ist. Der Platz bestimmt auch in erster Linie ob ein großes Garagentor, oder zwei normale Garagentore zum Einsatz kommen. Wenn der nötige Platz dafür jedoch vorhanden ist, dann kann man nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen frei entscheiden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile die gegeneinander abgewägt werden sollten.

Doppelgarage

Je nachdem wie viele Autos vorhanden oder geplant sind, ist eine Doppelgarage genau die Richtige Wahl. Doch auch für die Hausbesitzer, denen ein Auto ausreicht, kann eine Doppelgarage sehr nützlich sein. Vor allem bei Bungalows, die nicht unterkellert sind und auch nur über einen kleinen Dachboden verfügen, kann eine Doppelgarage nützlichen, zusätzlichen Stauraum bieten. Für viele Heimwerker ist die Garage der ideale Ort für die Werkbank, auch dafür ist in einer Doppelgarage genug Platz vorhanden.

Wenn es um eine Doppelgarage geht, die zwei Autos beherbergen soll, dann sind die Meinungen gespalten. Die einen finden zwei einzelne Garagentore, mit einem Pfeiler in der Mitte, komfortabler. Die anderen dagegen finden ein großes Garagentor viel praktischer zum Einparken und Rangieren. In beiden Fällen ist es wichtig, dass darauf geachtet wird, dass ausreichend Platz zwischen den beiden Autos besteht. Denn nichts ist ärgerlicher als wenn man sich die Autotür ins eigene, benachbarte Auto rammt. Wenn man die Kinder im Auto anschnallen oder herausheben möchte, wenn man Einkäufskörbe und andere Gegenstände herausholen möchte, dann ist es wesentlich angenehmer, wenn man die Autotüre ausreichend öffnen kann, ohne das benachbarte Auto damit zu berühren.

Eine Doppelgarage mit zwei Standardgaragentoren bietet in der Regel mehr Platz, als eine Garage mit einem großen Tor. Dafür hat man jedoch auch auf einen Pfeiler, in der Mitte der Garage, zu achten. Darüber hinaus können zwei einzelne Garagentore den Preis von einem großen Garagentor schnell überschreiten.

Maßangaben beim Garagentorkauf

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Wenn man nach Standardmaßen von Garagen sucht, dann stößt man immer wieder auf 6 Meter mal 3 Meter. Dieses Maß lässt zumindest an einer Seite genug Bewegungsfreiheit zu. Letztendlich sollte die Garage jedoch so gebaut werden, dass sie für einen persönlich passend ist, und dass die Garagentore passgenau eingesetzt werden können.

Die Standardmaße der Garagentore können von Hersteller zu Hersteller etwas variieren, deswegen sollte man sich im Vorfeld bereits im Klaren sein, für welches Garagentor man sich entscheidet, damit beim Bau der Garage nichts schief gehen kann. Alle Angaben der Standardmaße sind auch deshalb mit Vorsicht zu genießen, weil sie bei allen Garagentorarten unterschiedlich ausfallen.

Die Maße der Garagentore sind mit Höhe mal Breite angegeben. Man unterscheidet zwischen einem Bestellmaß (oder auch Baurichtmaß) und dem Außenmaß inklusive Rahmen, beziehungsweise Zarge. Für die Bestellung eines Garagentores benötigt man folgende Maße der Garage: Breite und Höhe der Toröffnung, Tiefe des Raumes und die Abstände vom Rand der Toröffnung bis zur Seitenwand. So kann ermittelt werden, wie breit und hoch das Garagentor ausfallen sollte, ob es dann auch im geöffneten Zustand unter die Decke passt, und ob die Führungsschienen und Halterungen an Decke und Seitenwände ordnungsgemäß verbaut werden können.

Die kleinsten Garagentore, die für eine Einzelgarage geeignet sind, haben eine Breite von 2 Metern. Für eine Doppelgarage variieren die Maße zwischen 5 Metern und 5,95 Metern. Die Höhenunterschiede der Garagentore fallen da schon wesentlich geringer aus. In der Regel ist ein Garagentor zwischen 1,90 Meter und 2,30 Meter hoch. Natürlich gibt es auch Sondermaße, die über diese genannten Meterangaben hinausgehen. Garagentor Sonderanfertigungen machen es möglich, die Garage ganz individuell, nach seinen Ansprüchen und Wünschen zu gestalten. Mit einem guten Schlosser an der Hand, der sich auf diesem Gebiet auskennt, kann man auch andere Garagentormaße realisieren.

Zusatzinformationen

Vom Standardmaß hängen jedoch nicht nur die Maße der Garage ab. Wenn man sich für einen elektrischen Antrieb entscheidet, dann muss auch dieser auf die jeweilige Größe des Garagentors abgestimmt sein. Die Zeiten in denen die Garagentore noch manuell per Hand geöffnet werden sind schon längst vorbei. Per Knopfdruck wird das Garagentor frühzeitig geöffnet, damit man das Auto direkt in der Garage parken kann, ohne vorher auszusteigen um das Tor zu öffnen. Praktischer geht es kaum. Egal welches Wetter gerade herrscht, man kommt gewiss trocken in die Garage. Wenn dann noch ein direkter Zugang zum Haus vorhanden ist, dann kann man dem ungemütlichen Wetter komplett aus dem Weg gehen. Vor allem mit Kind, Kegel und Einkaufstaschen weiß man eine Garage mit elektrischem Antrieb zu schätzen.

Der elektrische Antrieb sollte ein paar Anforderungen erfüllen, damit die aufgestellte Rechnung - bei Regenwetter trockenen Fußes ins Haus zu gelangen - aufgehen kann. Man darf das Gewicht des Garagentors nicht unterschätzen. Ein Garagentor einer Doppelgarage kann einiges an Gewicht mit sich bringen, die vom elektrischen Antrieb beweget werden wollen. Im Idealfall erhält man Garagentor und elektrischen Garagentorantrieb bereits gemeinsam beim Händler. Wenn man jedoch einen Garagentorantrieb nachträglich einbauen möchte - was bei den meisten Garagentoren möglich ist - kann der Rat eines Fachmanns wertvoll sein. Zusätzlich sollte ein elektrischer Antrieb über eine solide und hochwertige Verarbeitung verfügen, der von einer weit reichenden Funkanlage ergänzt wird.